Und die Finanzkrise ist im Kern eine Vertrauenskrise, sie hat moralische Ursachen. Wir alle haben den Hals nicht voll genug bekommen. Wir alle wollten immer mehr.

(Unternehmer Max Schön, Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome)

Uferweg Griebnitzsee April 2009

Poor man wanna be rich, rich man wanna be king
And a king ain’t satisfied till he rules everything…

(Bruce Springsteen)

…Zaun drumherum und zum Naturschutzgebiet erklären:

[Tagesspiegel vom 25.02.2009]

Demographie: Berlin rettet Brandenburg

Eine neue Prognose sieht für 2025 Bevölkerungsverlust in Brandenburg, aber starken Zuzug in stadtnahen Kreisen voraus.

Berlin rettet die Mark. Nach einer dem Tagesspiegel bereits vorliegenden Demographie-Prognose für die Hauptstadtregion, erstellt vom dpa-Dienst Regiodata, muss Brandenburg in Ostdeutschland mit Abstand die geringsten Bevölkerungsverluste infolge von Abwanderung und Geburtenmangel befürchten. Bis zum Jahr 2025 werden die Einwohnerzahlen in Sachsen um 13 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern um 15,1 Prozent, in Thüringen um 15,2 Prozent und in Sachsen-Anhalt sogar um 18 Prozent dramatisch sinken, während sie in Brandenburg nur um 4,65 Prozent auf 2,41 Millionen Einwohner zurückgehen werden. Berlin kann leichte Zuwächse von 0,17 Prozent auf 3,4 Millionen Einwohner erwarten, so dass die Hauptstadtregion gut dasteht. Grund für die Ausnahmeentwicklung Brandenburgs sind massive Zuzüge in den „Speckgürtel“, die allerdings im Land auch das Bevölkerungsgefälle zur Peripherie verschärfen.

(more…)

Neulich nicht schlecht gestaunt:

“[D]ie Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist die zweitgrößte IT-Region in Deutschland und Potsdam mit seinen fast 300 Unternehmen im IT- und Softwarebereich auf Wachstumskurs.”

“So arbeiteten 4500 Menschen in 290 Firmen in der Landeshauptstadt in diesem Technologie-Bereich. Zumeist handele es sich um Firmen mit weniger als zehn Mitarbeiter.”

… allles studentische Ein-Mann-Firmen und Ich-AGs?

Springtime

February 10: +12.0 °C / +53.6 °F

screenshot… ist umgezogen! Mein Archiv von Zeitungsartikeln der Lokalpresse zur Denkmalpflege, Geschichte und Stadtsanierung von Potsdam gibt es jetzt unter der neuen Adresse http://pressearchiv-potsdam.de

 

Die Volksbefragung zum Aufbau eines Landtagsgebäudes auf dem Grundriss des ehemaligen Stadtschlosses wurde erwartungsgemäß positiv von den Befürwortern um OB Jakobs interpretiert:

Die sogenannte Mehrheit für ein Landtagsschloss setzt sich folgendermaßen zusammen:

- 42,8 % für den Standort auf dem Grundriss des ehemaligen Stadtschlosses (24.172 Bürger)
- 12,8 % für den Standort des ehemaligen Palais Barberini an der Alten Fahrt (7.212 Bürger)
- 28,5 % für einen Standort in der Speicherstadt (16.089 Bürger)
- 14,7 % für einen anderen Standort (8.287 Bürger)

Insgesamt beteiligten sich 56.473 Potsdamerinnen und Potsdamer an der Bürgerbefragung, das entspricht 46,1 Prozent der wahlberechtigten Einwohner der Stadt (122.407). 1,2 Prozent der Einsender machten keine oder mehrdeutige Angaben gemacht. [MAZ]

Nach Adam Riese komme ich dabei auf deutliche 56% der Stimmen gegen ein kostspieliges, historisierendes, verkehrstechnisch chaotisches, die Stadt nicht belebendes Luftschloss in Potsdam…

Die Forschungsgruppe „Rechtsextremismus in Potsdam 1992 bis 2005“ hat ihre Studie nach Veröffentlichung vor der Presse jetzt auch im Internet zum Runterladen zur Verfügung gestellt: http://www.rechtsextremismus-in-potsdam.tk

… sagt der MDR:

06.01.2006 / Potsdam
Potsdam ist nicht das teuerste Pflaster

In den neuen Ländern haben Rostock, Stralsund und Radebeul höhere Mieten

Potsdam ist nicht die teuerste Wohnlage im Osten Deutschlands. Nach Recherchen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) hat Brandenburgs Landeshauptstadt mit 5,44 Euro je Quadratmeter die vierthöchste durchschnittliche Kaltmiete in den neuen Ländern. Spitzenreiter ist Stralsund mit 5,94 Euro, gefolgt von Rostock und dem sächsischen Radebeul (beide 5,66 Euro). Verglichen hat der MDR sanierte Wohnungen in mittleren Lagen mit 65 Quadratmetern. Quellen sind örtliche Mietspiegel sowie Aussagen der Wohnungswirtschaft und des Deutschen Mieterbundes. Die drei vor Potsdam rangierenden Kommunen sind die einzigen im Osten, die über dem Bundesdurchschnitt von 5,55 Euro liegen. Auch Berlin schafft es nicht mit nur 4,88 Euro. Teuerstes Pflaster ist München mit Kaltmieten von 8,44 Euro. Die hohen Preise in den Hansestädten Rostock und Stralsund führt der Immobilienverband Deutschland auf gute Infrastruktur, hohe touristische Nachfrage und geringe Bevölkerungswanderung zurück. V.Kl.