Random


There’s something so reasonable about nature … the other part of nature. Not our part! Animals. [...] The creator really knew what he was doing when he established these lower orders. And then… we came along. And then, I don’t know, he just lost track or something, he just wasn’t focused.

Garrison Keillor
The News from Lake Wobegon, February 14, 2009

Playing with Google’s StreetView… funny and somewhat scary!

Auch nach einem Jahr noch immer ein umwerfender Bericht nicht nur aus stadtsoziologischer Persepektive…

Von Henning Sußebach | © ZEITmagazin LEBEN, 08.11.2007 Nr. 46

Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist das Experimentierfeld des neuen Deutschlands. Doch wer nicht ins Raster passt, hat es schwer im Biotop der Schönen und Kreativen

Die Straße, von der Yunus Uygur einmal annahm, sie sei sein Weg ins Glück, liegt im Dunkeln, als er einen neuerlichen Anlauf nimmt, um dieses Glück vielleicht doch noch zu fassen zu kriegen. Er hat die Nacht in den Großmarkthallen am Westhafen verbracht, jetzt liegen Bananen, Trauben und Tomaten in seinem alten VW-Bus, mit dem er die Schönhauser Allee hinabfährt, eine breite Stadtschneise im Norden Berlins. Im Süden ragt der Fernsehturm ins Nachtschwarz, einer riesigen Stecknadel gleich, wie die Wirklichkeit gewordene Orientierungsmarke eines Navigationssystems. Für Yunus Uygur ist er genau das. Denn da, wo Berlins Straßen auf den Fernsehturm zulaufen, liegt der Prenzlauer Berg. Und dort, war ihm erzählt worden, lebe ein Volk, jung, freundlich und weltoffen.

Seit fünf Monaten hat er seinen Laden direkt an der Haltestelle Milastraße. Ein kleines Schaufenster und große Hoffnungen nach fünf Jahren Arbeitslosigkeit, die sein Gesicht zerfurcht haben. Er sieht müde aus für seine 37 Jahre. Yunus Uygur ist kurdischer Türke aus Reinickendorf, er würde seinen drei Kindern gern mal wieder eine Klassenfahrt bezahlen können. Deshalb ist er hier. Deshalb stört er sich auch nicht an den beiden Sexshops für Schwule, die seinen Laden flankieren. „Leben hier ist so“, sagt er und zieht die Schultern hoch. Uygur spricht nicht viel, sein Deutsch ist schlecht.

Er gehört zu einem stillen Treck von Arbeitsnomaden, die Morgen für Morgen in den Prenzlauer Berg ziehen, um den Deutschen Obst und Gemüse, Blumen und Wein zu bringen. Aus den Plattenbausiedlungen im Osten kommen die Vietnamesen, aus den Vierteln im Westen die Türken, weitgehend unbemerkt. „Leute hier schlafen lange“, sagt Uygur und lächelt schmal. Erst gegen neun Uhr stehen sie an der Haltestelle vor seinem Laden und halten sich an Kaffeebechern fest. Die Frauen, so schön! Die Männer mit Dreitagebärten, die gepflegte Absicht sind und kein Zeichen von Zeitnot wie seiner. Uygur sagt, die Menschen seien vermutlich so alt wie er, und doch wirkten sie wie Kinder auf ihn. So sorglos. So pausbäckig. Und so kompromisslos.

[...]

kompletter Text hier

frankenschulz visualized…

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Frankenschulz TV-Star:

6:32-6:38 min — and what a pretty co-star…

Neulich nicht schlecht gestaunt:

“[D]ie Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist die zweitgrößte IT-Region in Deutschland und Potsdam mit seinen fast 300 Unternehmen im IT- und Softwarebereich auf Wachstumskurs.”

“So arbeiteten 4500 Menschen in 290 Firmen in der Landeshauptstadt in diesem Technologie-Bereich. Zumeist handele es sich um Firmen mit weniger als zehn Mitarbeiter.”

… allles studentische Ein-Mann-Firmen und Ich-AGs?

Offline for two weeks… as-salâmu aleikum!

Lawrence

Sueño II

Mis sueños locos,
mis sueños imposibles…

GundiAm 21. Juni 1998 starb Gerhard Gundermann. Die Lücke, die er hinterließ ist eher noch größer und die Wunden bei Vielen nicht wirklich verheilt.
Zehn Jahre später gedenken und feiern Kollegen und Freunde, Weggefährten und Nachgeborene, mit einem vielstimmigen und mehrstündigen Tribut-Konzert diesen außergewöhnlichen Menschen und Künstler.
Die Liste der Mitwirkenden auf der Bühne wird lang und ist noch nicht ganz abgeschlossen. Ihr Kommen haben u.a. signalisiert:
Gundermanns Seilschaft, Polkaholix, die Tübinger Randgruppencombo, Andreas Dresen, Gabriela Maria Schmeide und Axel Prahl, Nora Tschirner, Silly, Toni Mahoni und Band, Manfred Maurenbrecher, ein Orchester um Tobias Morgenstern feat Winnie Böwe und Thomas Rühmann ist nicht ihr Ende, aber vielleicht der Anfang des Konzertes, auf dem auch erstmals die Gundermann- CD/ DVD “Alle oder Keiner” vorgestellt wird.

[BuschFunk]

Berlin, 30.05.2008

Verleger Bernd Lunkewitz hat für den Aufbau Verlag Insolvenz beantragt.

Offener Brief von Geschäftsführer René Strien.

Aufbau-Verlag

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