(sorry, that’s in German, it’s on a book I’ve read)

Wie es leuchtetEndlich wieder zum Lesen gekommen und “Wie es leuchtet” von Thomas Brussig beendet. Na ja, waren ja auch 600 Seiten….

Fazit? Durchwachsen. Halt ein Brussig, d.h. man sollte nicht DEN Wenderoman erwarten, sondern eine Satire. Die startet ganz gut durch, mit ungewohnt ernsthaften Ueberlegungen und Beobachtungen des Autors zur Wende ’89. Liest sich auch ganz flott. Etwa ab der Haelfte des Romans tritt Brussig aber auf der Stelle, faellt in bekannte pubertaer-sexuelle ‘Abschweifungen’ zurueck, von denen man gehofft hatte, er haette sie hintersichgelassen.

Gegen Ende des Buches kriegt er nochmal die Kurve und wird deutlich praegnanter; die Ernuechterung aller, schon wenige Monate nach dem November ’89, wird sehr gut getroffen.

Dennoch, “Wie es leuchtet” wird wohl kein Klassiker werden… Vielleicht schafft das ja Ingo Schulze mit “Neue Leben” – schon jemand gelesen?